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Asylothek – ZUKAR Proof der Woche!

Asylothek – ZUKAR Proof der Woche!

Bei der Asylothek handelt es sich um eine Art offene Bücherei in Asylbewerberheimen, mittlerweile gibt es sie an vielen Standorten in Deutschland. Jeder Standort verfolgt die gleichen Ziele: Sprache, Bildung, Kultur und Integration fördern.

PRO:

  • Eine Asylothek lässt sich sehr gut als Idee verbreiten. Sie sind auch ganz klar ein Ausgangspunkt für Interessengemeinschaften und/oder Büchergruppen. Nach dem Start in Nürnberg vor vier Jahren hat die Idee in über 60 Städten zu Asylotheken geführt. In vielen Städten gibt es sogar mehrere Asylotheken.
  • Günstig: Sie bilden eine gute Alternative zu teuren Bibliotheken.
  • Unmittelbarer, da die Asylotheken sich direkt im Asylbewerberheim befindet.
  • Geflüchtete Menschen können durch dieses Angebot die Wartezeit überbrücken und effektiv nutzen.
  • Die Notwendigkeit dieses Projektes erklärt sich auch durch den Fakt, dass viele geflüchtet Menschen einen Großteil ihres Besitzes zurücklassen mussten und hier Zugriff auf Bücher zu bekommen.
  • Das Projekt wird über soziale Netzwerke verbreitet, was sehr effektiv ist, denn diese stellen die häufigste Art der Kommunikation unter UnterstützerInnen da.
  • Auch ist dieses Projekt für die ehrenamtlichen UnterstützerInnen gut ausgelegt, da sie sich in kleinen Zeiteinheiten einbringen können – die Belastung ist überschaubar.
  • In den Aktionen finden tatsächliche real-life Begegnungen zwischen Deutschen und Flüchtlingen statt.
  • Und zu guter Letzt: Es macht Spaß!

 

CONTRA:

  • Mehrfach wurde der Namen „Asylothek“ als unangebracht empfunden. Hierbei wurde befürchtet, dass der Name die Leute abschrecken könnte, da er gruselig wirkt.
  • Da Sprachkurse in der Asylothek von allen gegeben werden können, stellt sich die Frage, ob dies nicht zur Verschlechterung statt zur Verbesserung der Sprachkenntnisse führen könnte. Überprüfen lässt sich das natürlich nicht so einfach 😉
  • In einer Asylothek sollte sich das Bücherangebot nach den Interessen der Flüchtlingen richten, was wahrscheinlich nicht immer möglich ist.
  • Es ist nicht klar, ob Flüchtlinge in der Konzeption eingebunden sind.

Insgesamt also eine sehr postitive Bewertung – und darum unser “ZUKAR Proof-Stückchen” der Woche.

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